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Bei Wohnungssuche

Nicht auf unrechtmäßige Miethöhe spekulieren

Gegen eine überhöhte Miete kann man mit einer Rüge vorgehen. Mietrückforderungen stehen einem aber erst ab dem Zeitpunkt der Rüge zu. Foto: Bernd Wüstneck/SymbolbildFOTO: Bernd Wüstneck

Hamburg. Manchmal finden Wohnungssuchende ein tolles Objekt, halten die Miete aber für unrechtmäßig hoch. Dagegen können Mieter zwar nach Vertragsunterschrift vorgehen. Doch sie sollten nicht darauf spekulieren, dass sich die Miete senkt, rät Siegmund Chychla vom Mieterverein zu Hamburg.

Was kann man bei einer unrechtmäßig hohen Miete tun?

Nur wenn sich Interessenten auch die hohe Miete leisten können, sollten sie die Wohnung anmieten. Danach sollten sie schnell prüfen, ob die Höhe der Miete gerechtfertigt ist. Denn Rückforderungen stehen einem erst ab dem Zeitpunkt der Rüge zu. „Jeder Monat, an dem man das nicht macht, ist verloren“, sagt Chychla.

Ohne fachliche Expertise ist allerdings kaum nachzuweisen, dass eine Wohnung wirklich zu teuer ist. „Es wird nicht reichen, einfach zu sagen: „Ich habe das Gefühl, ich zahle zu viel Miete, weil ich mehr als der Mietspiegel zahle.““

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