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Neues aus der IFA-Küche

Wenn die Smartwatch vom Braten abrät

Auf der IFA werden viele Produktneuheiten im Bereich der Küchengeräte präsentiert. Foto: Carsten KoallFOTO: Carsten Koall

Berlin. Es klingt etwas verschwörerisch. „Smartwatch undKüchengeräte machen gemeinsame Sache“, beschreibt Siemens-ManagerOlaf Nedorn die Funktion, die bald Wirklichkeit werden soll.

Stellt
die Fitnessuhr nachts mangelnden Schlaf fest, schlägt die
Kaffeemaschine morgens vor, den Cappuccino stärker zu machen. Es ist
ein Beispiel für die künftige vernetzte Welt des Privathaushalts, wie
sie auf der Elektronikmesse IFA (31. August bis 5. September) in
Berlin vorgestellt wird.

Ein anderes Szenario: Der Trainingsplan für den Tag wurde nicht
erfüllt und der Mensch hat entsprechend zu wenige Kalorien
verbraucht. Die freundliche App rät deshalb statt des geplanten
Schweinebratens zu leichterer Kost und liefert gleich das Rezept
mit. Der nächste Schritt könnte so aussehen: Nach Feierabend im Büro
steuert das Auto des hungrigen Angestellten mit Hilfe des
Navigationssystems die Läden an, in denen es die Zutaten gibt, die im
heimischen Kühlschrank noch fehlen.

Längst ist nicht ausgemacht, ob viele Verbraucher auf solch digitale
Fürsorglichkeit wert legen. Doch die großen Hersteller Siemens, Bosch
und Miele preisen das Mehr an Freiheit, Flexibilität und
Bequemlichkeit, die ihre Systeme den Kunden brächten. „Es geht nicht
um die Vernetzung der Vernetzung wegen“, sagt der Geschäftsführer der
Marke Siemens Hausgeräte, Roland Hagenbucher. „Entscheidend werden
Lösungen sein, bei denen der Kunde den Nutzen erkennt.“

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