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Mehr als 40.000 „Bufdis“

Bundesfreiwilligendienst bleibt bei jungen Menschen beliebt

Viele junge Menschen entscheiden sich für den Bundesfreiwilligendienst. Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr und wird mit einem „Taschengeld“ von maximal 390 Euro pro Monat vergütet. Foto: Patrick Pleul FOTO: Patrick Pleul

Köln. Beim Bundesfreiwilligendienst verharrt die Zahl der „Bufdis“ oberhalb der Marke von 40.000: Im vergangenen Jahr leisteten durchschnittlich 41.190 Menschen einen solchen Freiwilligendienst ab.

Der Mittelwert der vergangenen zwölf Monate liegt damit nahezu auf dem gleichen Niveau wie in den Jahren zuvor. Das geht aus den jüngsten Statistiken hervor, die das Kölner Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben auf seine Website gestellt hat.

Der Bundesfreiwilligendienst war im Jahr 2011 als Ersatz für den parallel zur Wehrpflicht weggefallenen Zivildienst eingeführt worden. Der Dienst in sozialen, kulturellen oder Bildungseinrichtungen dauert in der Regel ein Jahr und wird mit einem „Taschengeld“ von maximal 390 Euro pro Monat vergütet.

Die Mehrheit der „Bufdis“ ist weiblich: Den gut 23.000 Frauen standen im Dezember 2018 lediglich etwas mehr als 18.000 Männer gegenüber. Die meisten Freiwilligen gab es im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen: Hier waren es im vergangenen Jahr durchschnittlich 8815; dahinter rangierten Baden-Württemberg (5657), Niedersachsen (4342) und Bayern (3608). Im kleinen Saarland wurden hingegen nur 294 Freiwillige gezählt, im Stadtstaat Bremen 413.

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