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Sozialabgaben und Markenrechte

Die häufigsten Fehler von Gründern

Die richtige Gesellschaftsform für ein Start-Up sei fast immer die GmbH, selten auch die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft oder die Aktiengesellschaft, so Rechtsanwalt Jan Schnedler. Foto: Lukas SchulzeFOTO: Lukas Schulze

Berlin. Eine Geschäftsidee entwickeln, den Businessplan schreiben, potenzielle Kunden kontaktieren - für Start-up-Gründer gibt es jede Menge zu tun. Kein Wunder, dass im Anfangsstress vielen rechtliche Fehler unterlaufen.

Die können sich hinterher schnell rächen. Worauf Gründer achten sollten, erklärt der Rechtsanwalt Jan Schnedler im Magazin „Berliner Wirtschaft“ der IHK Berlin (Ausgabe 9/2018).

Falsche Gesellschaftsform

Für Gründer kann es fatale Folgen haben, wenn sie die falsche Gesellschaftsform wählen. Dies ist laut Schnedler ein Fehler, der vielen Start-ups unterläuft. Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) und andere Formen ohne Haftungsbeschränkung seien häufig nicht die richtige Wahl. Denn hierbei haftet nicht nur die GbR für Schulden, sondern auch jeder Gesellschafter persönlich und unbeschränkt mit seinem Privatvermögen. Die Folge: Bei einer Pleite müssen Gründer häufig auch Privatinsolvenz anmelden. Die richtige Form zum Start sei daher fast immer die GmbH, selten auch die haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft oder die Aktiengesellschaft.

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