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Studie

Frauen in deutschen Vorständen immer noch eine Seltenheit

Der Frauenanteil in deutschen Vorständen wächst nur langsam. Foto: Jan-Philipp Strobel FOTO: Jan-Philipp Strobel

Frankfurt/Main. In deutschen Unternehmen haben immer mehr Frauen eine Spitzenposition inne. Dominiert werden die Vorstände börsennotierter Firmen aber weiterhin von Männern.

In den 160 Konzernen aus den Börsenindices Dax, MDax und SDax arbeiteten zum Stichtag 1. Januar 2019 insgesamt 61 Managerinnen im Vorstand. Das sind 11 Frauen mehr als vor einem Jahr, wie aus einer Auswertung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervorgeht. Der Frauen-Anteil stieg binnen Jahresfrist damit von 7,3 auf 8,6 Prozent.

Langsamer Wandel

Es ist der höchste Wert seit Beginn der Untersuchung im Jahr 2013. „Frauen sind in deutschen Vorständen aber immer noch eine Seltenheit“, sagte EY-Expertin Ulrike Hasbargen. „Wir sehen zwar Fortschritte - aber der Wandel vollzieht sich sehr langsam.“ Die Vorstände der meisten Unternehmen aus den drei Börsenindices sind nach wie vor eine reine Männerdomäne: 67 Prozent der Chefetagen sind den Angaben zufolge ausschließlich mit Managern besetzt.

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