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Studie

Frauen sind in wärmeren Räumen produktiver

Mathe- und Sprachaufgaben können Frauen am besten bei warmen Raumtemperaturen lösen, wie ein aktuelles Experiment zeigt. Foto: Robert Schlesinger FOTO: Robert Schlesinger

Berlin. Sie dreht noch die Heizung auf, wenn er schon längst im T-Shirt da sitzt: Männer und Frauen empfinden Temperaturen manchmal ganz unterschiedlich. Forscher aus Berlin und den USA haben nun Hinweise gefunden, dass die Raumtemperatur mehr als ein Wohlfühlfaktor zu sein scheint.

Kühle oder stark klimatisierte Büros könnten der aktuellen Studie zufolge sogar nachteilig für die Leistung der Mitarbeiterinnen sein. Ein kontrolliertes Experiment mit mehr als 500 Studentinnen und Studenten ergab demnach, dass Frauen bei Mathe- und Sprachaufgaben bei warmen Raumtemperaturen am besten abschnitten.

Männer hingegen erbrachten ihre Top-Leistungen in kühleren Räumen - die Effekte waren aber weniger ausgeprägt. Deshalb sollten Bürotemperaturen den Forschern zufolge deutlich höher eingestellt werden als bisher, so das Fazit der Studie im Fachmagazin „Plos One“.

Ablauf des Experiments

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