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Traumjob dank Doktortitel

Für wen sich die Promotion lohnt

Die Promotion ist vor allem bei deutschen Arbeitgebern beliebt. Foto: Jan WoitasFOTO: Jan Woitas

Köln. Nach dem Abschluss direkt ins Berufsleben einsteigen und endlich Geld verdienen - das können viele Absolventen kaum erwarten. Wer sich für eine Promotion entscheidet, verbringt erst einmal weitere Jahre mit wissenschaftlicher Arbeit.

Doch ist der Aufstieg ins Top-Management heute nur noch mit Doktortitel möglich? Experten beobachten verschiedene Trends. Vor allem auf dem deutschen Arbeitsmarkt kann der Titel weiterhin Türen öffnen: „Viele Führungspositionen sind mit promovierten Personen besetzt“, erklärt Volker Löffler, Vizepräsident der Personal- und Managementberatung Kienbaum. „Vor allem für große Unternehmen, die ihre Chefsessel gern repräsentativ besetzen, kann die Promotion ein ausschlaggebender Faktor sein.“

Doch nicht nur im Top-Management erhöht der Doktortitel die Chancen, sich von Mitbewerbern abzuheben - schon auf dem Weg dorthin ist er manchmal unerlässlich: „Auch wenn es um Startpositionen wie beispielsweise Stellen von Vorstandsassistenten geht, die ein Sprungbrett für die weitere Karriere darstellen, legen Entscheider Wert auf eine Promotion.“

Wie wichtig der Titel tatsächlich ist, hängt auch von der Branche ab: „Auf der Ebene des Top-Managements sind es vor allem forschungsintensive Branchen wie die Pharma- und Chemiebranche, die einen besonders hohen Anteil an promovierten Führungskräften aufweisen“, sagt Prof. Stefan Schmid von der Wirtschaftshochschule ESCP Europe in Berlin.

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