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Nervige Kollegen

Wie man Querulanten bei der Arbeit stoppen kann

Mitarbeiter, die einem in Meetings in den Rücken fallen, nerven gehörig. Foto: Kniel SynnatzschkeFOTO: Kniel Synnatzschke

Berlin. Es gibt Büros berufliche Teams, in denen geht es überwiegend friedlich zu - und in anderen fliegen in schöner Regelmäßigkeit die Fetzen. Zu weit geht es, wenn ein Kollege sich auf Kosten der anderen profiliert oder durchsetzt.

„Zum Beispiel schnappt er sich beim Urlaub immer die Brückentage oder schreibt sich Arbeiten auf seine Fahnen, während er den Anteil des Teams verschweigt“, sagt Martin Wehrle, Karriereberater und Autor des Ratgebers „Der Klügere denkt nach“.

Die gute Nachricht ist: „Nervige Kollegen kann man in der Regel stoppen“, sagt der Diplom-Psychologe Jörg Berger, der ein Buch über „Stachelige Persönlichkeiten“ geschrieben hat. „Dazu muss man sich über die Höflichkeitsregeln hinwegsetzen und jemanden einfach unterbrechen, wenn er unaufhörlich redet.“ Nervige Kollegen gehen dann nicht in die Eskalation, sondern lassen sich korrigieren, sagt er. Anders sieht das bei echten Querulanten aus: „Sie fahren erst richtig hoch, wenn man ihnen eine Grenze setzt und kämpfen zäh darum, dass ihr Fehlverhalten von anderen toleriert wird.“

Wehrle rät, Quertreiber zur Rede zu stellen, „nach Möglichkeit nicht allein, sondern mit anderen Teammitgliedern“. Der Gruppendruck und das Gespräch darüber, wie die ungeschriebenen Regeln der Zusammenarbeit aussehen, können sie wieder auf Kurs bringen.

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