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Höhe und Zeitraum

Worauf bei Studienkrediten zu achten ist

Miete, Lebenskosten, Bücher: Ein Studium ist teuer. Einen Studienkredit sollten Studierende aber erst aufnehmen, wenn sie auch andere Optionen geprüft haben. Foto: Christin KloseFOTO: Christin Klose

Gütersloh. Schon mit einem Schuldenberg ins Arbeitsleben starten? Für viele Berufseinsteiger ist das Realität, wenn sie für ihre Ausbildung an der Hochschule einen Studienkredit aufgenommen haben. Damit es am Ende keine bösen Überraschungen gibt, sollte Studierende einiges beachten.

Wie viele Studierende nutzen Kredite?

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh veröffentlicht jedes Jahr einen Studienkredit-Test. Demnach beziehen aktuell etwa 100.000 Studierende in Deutschland Geld aus einem Bildungsfonds oder Studienkredit. Fast 92 Prozent der Verträge, die 2017 abgeschlossen wurden, liegen bei der staatlichen KfW-Bank und dem Bundesverwaltungsamt.

Was unterscheidet Studienkredite von anderen Darlehen?

„Ein Studienkredit ist etwas ganz anderes als die Null-Prozent-Finanzierung für den neuen Fernseher“, sagt Ulrich Müller vom CHE. Ein entscheidender Unterschied: Anders als bei Konsumentenkrediten erfolgt die Auszahlung bei Studienkrediten im Normalfall monatsweise - und nach dem Abschluss gibt es eine kurze Ruhepause, bevor die Rückzahlung fällig wird. „Man muss also nicht den erstbesten Job annehmen, nur um den Kredit rasch zurückzuzahlen.“

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