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„Eingeimpft“

Eine Doku versucht sich an der Klärung der Impffrage

Für seinen Dokumentarfilm „Eingeimpft - Familie mit Nebenwirkung“ unterhielt sich Regisseur David Sieveking (r) auch mit Eltern. Foto: Adrian Stähli/Flare FilmFOTO: Adrian Stähli

Berlin. Impfen oder Nicht-Impfen? Und wenn ja - wogegen? Spätestens ein paar Wochen nach der Geburt eines Kindes kommt man um die Beantwortung solcher Fragen nicht herum.

Auch Filmemacher David Sieveking sieht sich kurz nach der Geburt seiner Tochter mit dem Thema konfrontiert: Seine Partnerin zögert, dem Kind die anstehenden Impfungen zu verpassen.

Ihre Zweifel und Ängste sind diffuser Natur. Nach einer eigenen, schlechten Erfahrung fühle sich einfach unwohl damit, dem gesunden Kind Krankheitserreger zu verpassen. Zudem seien die Impfstoffe mit „Metallen“ versetzt - gemeint sind Aluminiumsalze, die einigen Impfstoffen als Wirkverstärker zugesetzt sind. Obwohl Vater Sieveking grundsätzlich weniger Bedenken hat, wird schnell deutlich, dass beide wenig über Vorteile und Risiken des Impfens Bescheid wissen. „Recherchier das mal“, beauftragt die Mutter den jungen Vater - und der Ausgangspunkt für eine neue Dokumentation à la Sieveking ist gesetzt: „Eingeimpft“ lautet der Titel des Films.

Der Filmemacher wählt dabei einen sehr persönlichen Zugang, wie auch schon in seinen preisgekrönten Vorgängerdokus: 2010 ergründete er in „David wants to fly“ das Wesen der Transzendentalen Meditation. 2012 begleitet er in „Vergiß mein nicht“ filmisch die letzten Lebensjahre seiner an Alzheimer erkrankten Mutter. Nun also Impfen. Sieveking macht sich von der Kamera begleitet auf Recherchereise, trifft Kinderärzte, Impfstoffhersteller, Forscher oder den Vorsitzenden der deutschen Impfkommission am Robert-Koch-Institut.

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