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Von wegen Harmonie pur

Elternzeit kann auch langweilig sein

Den ganzen Tag das Baby bespaßen: Für manche ist das erfüllend, für manche pure Langeweile. Foto: Christin Klose/dpa-tmnFOTO: Christin Klose

Wedel. Im Jahr 2015 wird Gabriela Urban zum ersten Mal Mutter. Sie freut sich auf die einjährige Elternzeit und nimmt sich fest vor, sich weiterhin mit beruflichen Themen zu beschäftigen.

Doch schnell stellt die Journalistin fest, dass die neue Situation ihre ganze Aufmerksamkeit beansprucht. Die eigenen Interessen rücken immer weiter in den Hintergrund.

Nach vier Monaten ist die Unzufriedenheit so groß, dass sie es nicht mehr aushält. „Ich wollte mal wieder über etwas anderes sprechen, als über Kinder“, sagt Urban. Also zieht sie die Reißlinie und steckt sich Ziele für die restliche Elternzeit.

Ihre neuen Plänen erfordern viel Disziplin: Schläft ihr Sohn mittags für zwei, drei Stunden, setzt sie sich von nun an an ihren Laptop, um sich beruflich weiterzubilden: Sie entwickelt das Konzept für einen eigenen Webblog, beschäftigt sich mit Wordpress, fuchst sich in die Welt des Onlinemarketings ein und baut sich ein Netzwerk auf.

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