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Weitere Elterngeldreform

Familien-Rollenverteilung hat sich stark verändert

In vielen Familien gibt es immer noch eine klassische Rollenverteilung: Mutter geht in Teilzeit und kümmert sich um Haushalt und Kinder. Foto: Marcel Kusch FOTO: Marcel Kusch

Berlin. Die Vorstellungen über die Rolle von Müttern und Vätern haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Das geht aus einer Allensbach-Erhebung hervor, die nun im Bundesfamilienministerium vorgestellt wurde.

Demnach wird das Familienmodell Vater arbeitet voll, Mutter geht in Teilzeit und kümmert sich um Haushalt und Kinder, immer unpopulärer. Mehr und mehr Väter bleiben für die Kinder zu Hause. Familienministerin Franziska Giffey (SPD) nahm das nun zum Anlass, eine weitere Elterngeldreform anzukündigen.

Kinderbetreuung und Haushalt aufteilen

Der Umfrage zufolge befürworten heute nur noch 28 Prozent der befragten Eltern, dass Mütter sich hauptsächlich um die Kinder kümmern, während Väter Vollzeit arbeiten gehen. Vor zwölf Jahren waren es noch 43 Prozent. Gleichzeitig ist die Zustimmung zum Familienmodell, in dem beide Elternteile voll arbeiten und sich Kinderbetreuung und Haushalt teilen, von 15 auf 24 Prozent gestiegen. Eine deutliche Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass sich Väter heute mehr an der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder als noch vor 10 oder 15 Jahren beteiligen - und 70 Prozent finden das gut oder sehr gut.

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