ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Modewoche

New Yorker Fashion Week ohne Wang und Beckham

Ganz in Schwarz mit einem hauchdünnen Cape: Supermodel Gigi Hadid präsentiert eine Kreation von Tom Ford. Foto: Andres Kudacki/FR170905 APFOTO: Andres Kudacki

New York. New York steht wieder ganz im Zeichen der Fashion Week. Aber das renommierte Modespektakel im Big Apple kommt nicht aus der Krise. Große Labels haben sich abgewandt.

Namen wie Alexander Wang und Victoria Beckham fehlen, wenn die Modeschöpfer noch bis zum 12. September ihre Kreationen für die Frühlingssaison in Dutzenden angesagten Locations von Manhattan bis Brooklyn präsentieren. Ein Schwenk in Richtung Exklusives könnte die Lücke füllen: Erstmals laufen Models für das deutsche Luxuslabel Escada über den Laufsteg.

Von einem „Exodus“ bei der New Yorker Fashion Week schrieb kürzlich das Modemagazin „Vogue“. Und tatsächlich, Victoria Beckham feiert das zehnjährige Jubiläum ihres Labels lieber mit einer großen Schau bei der Londoner Modewoche. Und der Mode-Revolutionär Alexander Wang bleibt zwar der Stadt treu, in der einst seine Karriere startete. Doch seine neuen Kreationen zeigt er nun schon im Juni und Dezember auf einer Mini-Fashion Week. So will er die monatelange Lücke von der Präsentation auf dem Laufsteg bis zum Verkauf im Geschäft verkürzen.

Escada präsentiert dafür erstmals in seiner 40-jährigen Firmengeschichte eine Kollektion auf der New Yorker Fashion Week. Im renommierten Park Avenue Armory, einer beliebten Location auch für Namen wie Tom Ford und Marc Jacobs, bringt Escadas neuer Kreativdirektor Niall Sloan am 9. September seine Vision für das Modehaus auf den Laufsteg. „Die Blütezeit von Escada war in den 80er und 90er Jahren“, schreibt „Vogue“. Das Jahrzehnt also, das die Mode von Heute inspiriere. „Wenn es also jemals eine Zeit gab, in der das Haus seine Relevanz zurückgewinnen könnte, dann jetzt.“

top