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Großer Luxus für die Kleinen

Spendable Eltern im Milliardenmarkt

Eltern geben für den Kinderwagen zum Teil viel Geld aus. Foto: Oliver Berg/SymbolbildFOTO: Oliver Berg

Köln. Nur das Beste für den Nachwuchs: Diese Einstellungvieler Eltern sorgt für große Ausgaben zugunsten der Kleinsten undfür einen wachsenden Milliardenmarkt. Experten beobachten zudem einenzunehmenden Hang zum Noblen und Teuren.

Das lässt die Kassen noch
zusätzlich klingeln. Eltern kaufen Hochpreisiges und Markennamen,
„weil das für sie Sicherheit, Orientierung und Kompass bedeuten
kann“, sagt Marktforscherin Birgit Langebartels vom Kölner
Rheingold-Institut.

Zunächst die Zahlen: Allein für die Ausstattung von Babys und
Kleinkindern haben Eltern 2017 gut 2,5 Milliarden Euro ausgegeben -
für Autositze, Kinderwagen oder Spielzeug in den ersten drei
Lebensjahren. Das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Und es
bedeutet Ausgaben von 1100 Euro pro Junge und Mädchen bis drei Jahre,
rechnet der Handelsverband Spielwaren BVS vor. Immer öfter verdienten
beide Eltern. „Dann ist mehr Geld für Kinder- und Babyausstattung
da“, erläutert BVS-Vize Steffen Kahnt vor der weltgrößten Messe für
Kinderausstattung „Kind+Jugend“ (20. bis 23. September).

Sogar 7,3 Milliarden Euro umfasst der Markt, wenn man alle Ausgaben
für Jungen und Mädchen bis 14 Jahre einrechnet, erklärt Michael
Neumann vom Bundesverband der Kinderausstattungs-Hersteller (BDKH). „Es wird teuer gekauft.“ Aus Gründen der Sicherheit, sagt
der Vorstand des BDKH.

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