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Erst ein anderer Ingenieur brachte einige Jahre später den Durchbruch. Der aus Schweden stammende Gideon Sundbäck verbesserte Judsons Erfindung und gab ihr das heutige Aussehen: zwei biegsame Stoffstreifen, an deren Seiten je eine Reihe Zähnchen aus Metall- oder Kunststoff von einem Keil aneinander gepresst werden. Funktionierend trat der Reißverschluss, auch „Zipper“ genannt, dann doch noch seinen Siegeszug gegen Knöpfe und Schleifen an - erst als Teil von Uniformen in zwei Weltkriegen, dann in der Alltagskleidung und schließlich auch in der Haute Couture.

In Deutschland alleine werden heute Expertenschätzungen zufolge rund 70 Millionen Meter Reißverschlüsse pro Jahr produziert. Die beiden Hauptproduzenten in dem rund 13 Milliarden Dollar schweren Markt aber stammen aus Asien, wo auch am meisten Zipper verkauft werden: YKK aus Japan und SBS aus China teilen sich in heftiger Konkurrenz mehr als die Hälfte des globalen Reißverschluss-Marktes auf, wie das Magazin „Business of Fashion“ berichtete.

Das „Esquire“-Magazin“ ließ einmal den Reißverschluss gegen Knöpfe im Hosenschlitz-Test antreten. Sieger: Der Zipper. „Er hilft dabei, mögliche nicht gewollte und peinliche Unordnung zu vermeiden.“

Bericht der Chicago Tribune

Bericht in Business of Fashion

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