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Der „Grüne Knopf“

Was bringt das Meta-Siegel für faire Textilien?

Die meiste Kleidung wird in Billiglohnländern in Asien und Osteuropa produziert. Das Siegel „Grüner Knopf“ soll Hersteller zur Einhaltung von 26 Sozial- und Umweltstandards verpflichten. Foto: Jens Kalaene FOTO: Jens Kalaene

Berlin. Der „Grüne Knopf“ soll in Zukunft Kleidungsstücke markieren, die unter Einhaltung von sozialen und ökologischen Mindeststandards hergestellt wurden.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU), der das Projekt aus der Taufe gehoben hat, will das neue staatliche Textilsiegel nun an die ersten Bekleidungshersteller vergeben, die das Label dann an ihre Produkte nähen können.

Warum soll es ein solches Siegel überhaupt geben?

Im April 2013 war in Bangladesch das achtgeschossige Fabrikgebäude Rana Plaza eingestürzt, in dem viele internationale Konzerne ihre Textilien nähen ließen. 1135 Menschen kamen damals ums Leben. Dieses Unglück hat den Blick dafür geschärft, dass in der Textilwirtschaft weltweit bis zu 150 Millionen Menschen unter oftmals erbärmlichen Bedingungen arbeiten.

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