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Schimpfen bringt nichts

Wie Kinder Regeln am besten lernen

Besser auf Augenhöhe: Statt aus dem Nebenzimmer zu schimpfen, sollten Eltern Kindern konkret erklären, dass etwa alle Spielsachen vom Boden in die Kiste sollen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn FOTO: Andrea Warnecke

Bonn. „Verdammt noch mal, wie oft soll ich es dir noch sagen?!“ Wie viele Kinder hören diesen blöden Spruch tagein, tagaus von ihren gestressten Eltern.

Aber wahrscheinlicher ist, dass sie ihn gar nicht hören - weil er in ein Ohr reingeht und zum anderen wieder raus. Davon ist Nicola Schmidt überzeugt. Sie hat das Buch „Erziehen ohne Schimpfen“ geschrieben.

Warum bringt Schimpfen nichts?

Nicola Schmidt: Sobald man schimpft, verliert man den Kontakt zum Kind. Mal angenommen, man würde einen Partner oder einen Kollegen kreischend anblaffen, wie oft man ihm etwas noch sagen solle. Der würde doch auch sofort dicht machen.

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