ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Welche Voraussetzungen gelten

Mehr Rente durch ehrenamtliche Pflege

Die ehrenamtliche Pflege eines Angehörigen fordert Zeit und Energie. Mit Blick auf die Rente kann sie sich finanziell immerhin auch ein wenig auszahlen. Foto: Daniel Ingold/Westend61FOTO: Daniel Ingold

Berlin. Viele Pflegebedürftige möchten nicht ins Heim, sondern in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung bleiben. Betreut und versorgt werden sie dort häufig von nahen Angehörigen, Freunden oder Nachbarn.

Das erfordert von den Pflegenden einen hohen persönlichen Einsatz und bringt sie mitunter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Müssen sie auch noch ihr Arbeitspensum reduzieren, bleiben finanzielle Einbußen nicht aus. Immerhin kann sich ihr Engagement mit Blick auf die Rente bezahlt machen.

Denn wenn man sich um einen Pflegebedürftigen auf ehrenamtlicher Basis kümmert, dann zählt dies bei der Rente wie Erwerbsarbeit. Dafür müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

„Die Pflege darf nicht erwerbsmäßig sein und muss mindestens zehn Stunden, verteilt auf wenigstens zwei Tage pro Woche, in häuslicher Umgebung erfolgen“, erläutert Dirk von der Heide von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Berlin. Werden mehrere Personen gepflegt, können die einzelnen Pflegezeiten zusammengerechnet werden. Beim Pflegebedürftigen selbst muss mindestens der Pflegegrad 2 festgestellt worden sein.

top