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Studie

Rentnern droht Versorgungslücke

Laut einer Studie des DIW fehlten den Erwerbstätigen zwischen 55 und 64 Jahren im Schnitt 700 Euro im Monat, wenn sie jetzt in Rente gingen. Foto: Andreas GebertFOTO: Andreas Gebert

Berlin. Künftige Rentner müssen sich auf sinkenden Lebensstandard im Ruhestand einstellen. Mehr als der Hälfte der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen können mit ihren derzeitigen Rentenanwartschaften ihren aktuellen Konsum nicht vollständig decken.

Den Versicherten fehlten im Schnitt 700 Euro, wenn sie jetzt in den Ruhestand gingen, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt.

Private Versicherungen wie die Riester- und Rürup-Rente würden den Anteil der 55- bis 64-Jährigen mit einer potenziellen Versorgungslücke lediglich um zwei Prozentpunkte senken. Auch wenn diese zusätzlich ihr privates Vermögen einsetzten, könnten immer noch mehr als 40 Prozent ihren aktuellen Konsum nicht decken. Die Studie wurde von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung finanziert.

Demnach reichen auch alle drei Säulen der Alterssicherung zusammen - also gesetzliche, betriebliche und private Vorsorge - nicht aus, ohne dass sich die Betroffenen im privaten Konsum einschränken müssen.

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