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Steuertipp

Wann das Finanzamt Kosten für das Arbeitszimmer anerkennt

Sind die Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer gegeben, können die Kosten für die Ausstattung voll abgesetzt werden. Foto: Jochen Lübke FOTO: Jochen Lübke

Berlin. Die Kosten für ein Arbeitszimmer lassen sich steuerlich geltend machen, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.

In dem Fall dürfen Steuerpflichtige im Jahr bis zu 1250 Euro als Betriebsausgaben oder Werbungskosten geltend machen, wie die Bundessteuerberaterkammer erklärt.

Als anderer Arbeitsplatz gilt grundsätzlich jeder, der zur Erledigung büromäßiger Arbeiten geeignet ist. Der Arbeitnehmer muss dabei jederzeit für die dienstlich erforderlichen Büroarbeiten auf einen für ihn nutzbaren Arbeitsplatz zugreifen können.

Ist das nicht der Fall, weil es in einem Unternehmen zum Beispiel nur fünf Poolarbeitsplätze für zehn Arbeitnehmer, fehlt ein anderer Arbeitsplatz. Das gilt auch, wenn man im Rahmen von Bereitschaftsdiensten am Wochenende erreichbar sein muss, an diesen Tagen aber das Betriebsgebäude nicht nutzen kann.

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