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Umfrage

Welche Sparformen bei Anlegern derzeit hoch im Kurs stehen

Traditionelle Sparformen wie das Sparbuch bleiben trotz des Niedrigzinses angesagt. Foto: Daniel Karmann FOTO: Daniel Karmann

Berlin. Verbraucher in Deutschland setzen trotz mickriger Zinsen laut einer aktuellen Umfrage weiter überwiegend auf traditionelle Geldanlagen. Auch nachhaltige Geldanlagen, etwa in umweltfreundliche Aktien oder Fonds, spielen trotz der Klimadebatte eine eher untergeordnet Rolle.

Bei Geldanlagen in Deutschland dominieren nach wie vor das Sparbuch, die Lebensversicherung und der Bausparvertrag, wie aus der Umfrage für den Bankenverband hervorgeht: 41 Prozent der befragten Anleger nutzen das Sparbuch, 33 Prozent setzen auf die Lebensversicherung sowie 30 Prozent auf den Bausparvertrag. Es folgen Immobilien (25 Prozent) und Tagesgeld-Anlagen (23 Prozent).

Traditionelle Sparformen stehen weiter hoch im Kurs, obwohl sie kaum noch Erträge abwerfen. Unter dem Strich verlieren Sparer bei steigender Inflation sogar Geld. Immer mehr Banken und Sparkassen verlangen - bisher von vermögenden Privatkunden - inzwischen auch Geld fürs Verwahren von Guthaben.

Gut ein Drittel der Sparer legt monatlich bis zu 100 Euro zurück, ein Fünftel bis zu 200 Euro, ein knappes Fünftel spart bis zu 500 Euro - vor allem für Notfälle, größere Anschaffungen und die Altersvorsorge, wie aus der Umfrage des Instituts Kantar TNS für den Bundesverband deutscher Banken hervorgeht. Nur ein knappes Viertel der Anleger (23 Prozent) besitze Aktien, Aktienfonds oder andere Wertpapiere.

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