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Was ist ein Bein wert?

Wie Versicherer die Gliedertaxe berechnen

Wer ein Bein verliert, kann je nach Police, Zahlungen seiner Unfallversicherung erhalten. Foto: Robert Günther FOTO: Robert Günther

Düsseldorf. Damit möchte keiner rechnen. Aber mitunter sind bei einem Unfall die Verletzungen so gravierend, dass der Betroffene Körperteile verliert. Auch Sinnesorgane oder innere Organe könnten dauerhaft nicht mehr funktionieren.

Die private Unfallversicherung springt in so einem Fall ein - wie viel sie zahlt, richtet sich unter anderem nach der sogenannten Gliedertaxe.

Was genau ist diese Gliedertaxe?

Damit bemessen private Versicherer den Invaliditätsgrad nach einem Unfall - bezogen auf den „Gesamtkörper“. „Von diesem Invaliditätsgrad hängt ab, in welcher Höhe eine Leistung auf Basis der vereinbarten Versicherungssumme ausbezahlt wird“, erklärt Claudia Frenz vom Bund der Versicherten. Der Versicherer ordnet Gliedmaßen, Sinnesorganen und den inneren Organen für deren Verlust oder dauernde Invalidität feste Prozentsätze zu.

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