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Nach dem Tod kommt der Fiskus

Wissenswertes zur Erbschaftsteuer

Frühzeitig Vermögen zu verschenken, kann Erben später Steuern sparen. Denn bei Schenkungen können Steuerfreibeträge alle zehn Jahre aufs Neue genutzt werden. Foto: Christin KloseFOTO: Christin Klose

München. Nach dem Tod eines Menschen bekommen die Hinterbliebenen sein Hab und Gut. Erbschaftsteuer wird dabei nicht immer fällig. Wichtige Fragen und Antworten zum Thema:

Was verbirgt sich hinter der Erbschaftsteuer?

Erben und Vererben ist in Deutschland keine reine Privatsache. Der Gesetzgeber gibt die Regeln vor - und zwar mit dem Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG). Erbschaft definieren Juristen als „einen Erwerb von Todes wegen“. Wer als gesetzlicher Erbe erbt oder per Testament als Begünstigter eingesetzt wird, muss auf das geerbte Vermögen grundsätzlich Erbschaftsteuer zahlen. Das setzt voraus, dass der Betroffene die Erbschaft auch annimmt.

„Steuerrechtlich spielt es keine Rolle, ob etwas durch Erbschaft, durch Vermächtnis, aufgrund eines Pflichtteilsrechts oder durch Schenkung erworben wird“, sagt Anton Steiner, Fachanwalt für Erbrecht in München.

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