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So einfach geht winterfest

Was im Herbst im Garten alles zu tun ist

Wie Gartenschlauch, Kübelpflanzen und Rasen winterfest gemacht werden FOTO: Anja Guhlan

Weißwasser . Wie bekomme ich im nächsten Frühjahr meine Pflanzenpracht wieder? Das erklären Wieslawa Kölzow, Leiterin der Schlossgärtnerei Bad Muskau, und Anne-Marie Eichler, Meisterin bei Garten Eden in Halbendorf.

Laub – wo es stört und wo es hilft

Heruntergefallenes Laub ist meist lästig. „Jedoch ist es nicht überall notwendig, den Boden von dem Blätterteppich zu befreien. So schützt er auf Beeten, unter Bäumen und Sträuchern vor Bodenfrost und fungiert als natürliche Mulchschicht“, schildert Wieslawa Kölzow.  Vom Rasen sollte das Laub entfernt werden. Da sonst unschöne braune Flecken entstehen können, ausgelöst durch Schimmel- oder Pilzbefall. Der Rasen sollte im Winter auf fünf bis sechs Zentimeter gemäht werden.

Frühblüher rein, Knollenpflanzen raus

Einige Pflanzen, allen voran Knollenblumen wie die Dahlie, sind nicht winterfest. Sie sollten ausgepflanzt und an einem trockenen, dunklen Ort gelagert werden, bis sie im Frühjahr wieder in die Erde dürfen. Als Einlagerungsort bietet sich ein Gartenhaus an, insofern dort noch genügend Platz ist, sonst können die Knollenpflanzen auch im Keller Schutz finden. Im Gegensatz dazu stehen die Frühlingsblüher. Denn sie müssen in den Herbstmonaten eingepflanzt werden, um im Frühjahr ihre volle Pracht entfalten zu können.

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