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So geht Öko auf Lausitzer Sandböden

Bei Sonnentau in Kolkwitz soll’s schmecken wie bei Oma

Christian Kochan, Inhaber der Bio-Gärtnerei "Sonnentau" in Kolkwitz bei der Feldbearbeitung am Standort in Kolkwitz. FOTO: Marion Hirche

Kolkwitz . Der ökologische Landbau hat eine lange Tradition. Schon 1928 wird das Demeter-Warenzeichen eingeführt. Der Hauptgedanke der ökologischen Landwirtschaft ist ein Wirtschaften im Einklang mit der Natur. Das haben sich Juliane und Christian Kochan zur Lebensphilosophie gemacht.

Wenn Juliane und Christian Kochan ihre 4000 Quadratmeter Freiland und 4000 Quadratmeter unter Folie bewirtschaften, müssen sie stets vom Samen bis zur Frucht streng Buch führen. Denn: Wo Bio drauf steht, soll auch Bio drin sein. Das junge Paar hat nach dem Umbau der Kolkwitzer Traditionsgärtnerei Borchel zur Bio-Gärtnerei „Sonnentau“ 2018 dort erstmals Bioprodukte von den Flächen ernten können.

Kochans legen Wert auf saubere Landwirtschaft und gesunde Kulturlandschaft. Die Agraringenieurin und der Betriebswirt leben und lieben Bio, sie bauen Obst, Gemüse und Blumen an ohne Einsatz von chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln. Der jetzt 38-jährige Christian Kochan, ein Kolkwitzer, hatte ein einschneidendes Geschmacks-Erlebnis: ein Stück Butter aus einem Bioladen. „Die schmeckte wie Selbstgestampfte von Oma früher.“ So was wollte er auch machen, sagte er sich, hängte eine Landwirtschaftslehre in Hennef ans Studium und ging zurück in die Lausitz. 2011 lernte er Juliane auf Gut Ogrosen kennen, 2015 wurde Sohn Richard geboren und 2016 „Sonnentau“.

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