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Sportart aus Brasilien

Capoeira verbindet Kampf, Ästhetik und Akrobatik

Der Capoeira-Kämpfer Daniel Ludwig der Gruppe „Unicar“ demonstriert, wie vielseitig die brasilianische Sportart ist. Foto: Klaus-Dietmar GabbertFOTO: Klaus-Dietmar Gabbert

Magdeburg. Mit einem Radschlag startet Daniel Ludwig in die Mitte des Kreises, wirbelt um die eigene Achse und deutet einen Tritt gegen den Kopf seines Gegners an. Dann bildet der 22-Jährige mit seinem Körper am Boden eine Art Brücke, um aus dieser Position kurz darauf erneut unvermittelt anzugreifen.

Rhythmisches Klatschen und laute Gesänge der im Kreis stehenden, weiß gekleideten Zuschauer treiben das Tempo des „Kampfes“ immer weiter an.

Was sonst nur in schweißtreibenden Trainingseinheiten praktiziert wird, zeigen Ludwig und seine Freunde von „Capoeira Unicar Magdeburg“ bei einem brasilianischen Abend im Magdeburger Restaurant „Am Birnengarten“ nun auch öffentlich: Capoeira - der brasilianische Sport, bei dem Kampfkunst, Akrobatik, Tanz und Musik ihren Anteil haben, gewinnt auch in Deutschland an Popularität.

„Ich mag am liebsten das Akrobatische: Springen und möglichst viele Tricks in der Luft machen - ich finde das einfach wunderschön“, sagt Ludwig, der an der Universität Magdeburg studiert und seit zwei Jahren „Capoeira spielt“, wie er es nennt.

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