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Die unterschätzte Krankheit

Chronische Sinusitis

FOTO: pixabay.com / Giuliamar

Gerade im Winter sind Erkältungen keine Seltenheit. So erkrankt durchschnittlich jeder Deutsche etwa einmal im Jahr an einer Nasennebenhöhlenentzündung. In Fachkreisen wird diese Sinusitis beziehungsweise chronische Sinusitis genannt. Letzteres trifft jedoch nur zu, wenn dauerhafte Beschwerden bestehen.

Geht die Sinusitis nicht weg, ist ein Besuch beim HNO-Arzt empfehlenswert.

Wann spricht man von einer chronischen Sinusitis?

Die Nasennebenhöhlen sind über kleine Öffnungen mit der Nase verbunden. Sie zählen zum Atmungsapparat und sorgen unter anderem für dessen Entschleimung. Sammelt sich – etwa im Rahmen einer Erkältung – Schleim in der Nase, schwellen die Schleimhäute oftmals soweit an, dass die Öffnungen zu den Nebenhöhlen verschlossen werden. Die Ansammlungen in den Nebenhöhlen können nun nicht mehr abfließen und stauen sich. In der Folge kommt es sehr leicht zu einer Entzündung. Hält diese länger als drei Monate an oder tritt häufiger als viermal pro Jahr auf, sprechen Mediziner von einer chronischen Sinusitis. Diese entsteht nicht nur nach einer akuten Sinusitis, sondern auch als Folge anderer Erkrankungen wie:

· Morbus Wegener

· Nasenpolypen

· Allergien

· Entzündungen der Zähne

Ebenso sind anatomische Abweichungen der Nase — wie etwa eine verkrümmte Nasenscheidewand oder verengte Nebenhöhleneingänge — als Ursache für Entzündungen zu nennen, die zu einer chronischen Sinusitis führen.

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