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Wissenschaft und Politik

Diskurs zur E-Zigarette

FOTO: Pixabay

Um Wissenschaft und Politik zum Thema E-Zigarette ins Gespräch zu bringen, lud das Internetportal eGarage renommierte Forscher und drei Bundestagsabgeordnete zur Podiumsdiskussion ein. Bei der 4. eGarage Insight, die am 1. April 2019 in der Hamburger Landesvertretung in Berlin stattfand, kam es zu einem interessanten Schlagabtausch über Chancen und Risiken der E-Zigarette. Thema der spannenden Veranstaltung: "Rauchprävention durch E-Zigarette: ein gangbarer Weg?"

Professor Dr. Peter Hajek stellt vielbeachtete Studie vor

Den interessanten Auftakt für die 4. eGarage Insight lieferte Professor Dr. Peter Hajek. Der Wissenschaftler von der Londoner Queen Mary Universität stellte erstmals in Deutschland seine vielbeachtete Studie vor, die bereits bei der ersten Veröffentlichung im Januar für viel Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Hajek beschäftigt sich mit der Frage, ob die E-Zigarette bei der Rauchentwöhnung hilfreich ist. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen sind beeindruckend: 18 % seiner Probanden, die für die Studie eine leistungsfähige E-Zigarette zur Verfügung gestellt bekamen, waren nach einem Jahr abstinent. In der Gruppe, die andere Nikotinersatztherapien bekamen, gelang es lediglich 9 % der Teilnehmer, sich das Rauchen erfolgreich abzugewöhnen.

Langzeitwirkungen sind noch zu wenig erforscht

Die Schlussfolgerung, die Hajek aus seiner Untersuchung zieht, ist eindeutig: Nach seiner Ansicht hat die E-Zigarette ein gesundheitliches Potenzial. Er räumte jedoch ein, dass die Langzeitwirkung des Dampfens noch unzureichend erforscht wäre. Er gehe davon aus, dass der Dampf der E-Zigarette im Vergleich zum Tabakrauch mindesten 95 % weniger Gefahren für die Gesundheit berge.

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