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Gesundheits-Apps

Helfen Apps, die Gesundheitsversorgung zu verbessern?

Gesundheitsminister Jens Spahn verteidigt seinen Gesetzentwurf zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Foto: Kay Nietfeld/dpa FOTO: Kay Nietfeld

Berlin. Gesundheitsminister Jens Spahn verteidigt seinen Gesetzentwurf zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Der CDU-Politiker will, dass bestimmte Apps künftig von den Kassen bezahlt werden.

Solche Apps würden verschrieben, um Therapien zu unterstützen, sie würden zudem getestet, auch mit Blick auf Datenschutz und Datensicherheit, versicherte Spahn gerade im ARD-„Morgenmagazin“. Die Anbieter solcher Apps müssten auch nachweisen, dass sie die Versorgung verbesserten. Man werde auf Qualität achten und „nicht jeden Gimmick finanzieren“.

Spahn sieht auch die Ärzte in der Pflicht. „Künstliche Intelligenz, digitale Anwendungen werden Ärzte nicht ersetzen“, sagte der Gesundheitsminister. „Aber Ärzte, die digitale Anwendungen nutzen, werden die Ärzte ersetzen, die noch mit Karteikarten arbeiten“, fügte der CDU-Politiker hinzu. Apps blieben ein Zusatzangebot. „Natürlich ist für viele weiter der Goldstandard das persönliche, das direkte, das analoge Gespräch mit dem Arzt“, sagte Spahn.

Was bieten beispielsweise Medikamenten-Apps?

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