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Studie

Kein erhöhtes Krebsrisiko nach künstlicher Befruchtung

Künstliche Befruchtung in einem Kinderwunschzentrum. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Illustration FOTO: Klaus-Dietmar Gabbert

Amsterdam. Eine künstliche Befruchtung erhöht einerStudie zufolge beim Nachwuchs nicht das Krebsrisiko - zumindest biszum frühen Erwachsenenalter. Das berichten niederländische Forscherim Fachblatt „Human Reproduction“.

Die umfangreiche Untersuchung
widerspricht damit Resultaten früherer Studien.

Ludwig Kiesel, Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe in Münster, hält die Studie für einen wichtigen
wissenschaftlichen Beitrag zur Debatte um künstliche Befruchtung:
„Die Aussagen sind sehr hilfreich, wenn Ärzte Paare mit unerfülltem
Kinderwunsch beraten“, sagte Kiesel, der nicht an der Studie
beteiligt war.

Das Team um Flora van Leeuwen von The Netherlands Cancer Institute in
Amsterdam stützte sich auf Daten von Frauen, die von 1980 bis 2001 in
einer von 14 niederländischen Fachkliniken behandelt worden waren.
Insgesamt wurden 47.690 Kinder berücksichtigt, gut die Hälfte davon
kam nach künstlicher Befruchtung zur Welt.

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