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Bewegung für jung und alt

Sportbewusstsein entsteht in der Familie

Durch gemeinsame Aktivitäten in der Familie lernen Kinder ein gesundes Bewegungsverhalten. Foto: Matthias BalkFOTO: Matthias Balk

Saarbrücken. Kinder zu Sport zu motivieren, ist nicht immer einfach. Mehr Überzeugungskraft haben Eltern, wenn sie selbst aktiv sind. Das kommt natürlich auch ihrer eigenen Fitness zugute.

„Familien haben eine hohe Bedeutung für das Sportbewusstsein. Leben die Eltern etwa einen bewegungsarmen Lebensstil vor, wachsen Kinder mit einem Gesundheitsrisiko auf. Von sportlichen Vorbildern profitieren sie“, sagt Sabine Kind, Gesundheitsexpertin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie.

Um ein gesundes Bewegungsverhalten zu vermitteln, eignen sich vor allem gemeinsame Aktivitäten. Dabei ist es wichtig, sowohl die Interessen der Kinder als auch die der Eltern zu berücksichtigen. Kind gibt dazu folgende Tipps:

- Schwierigkeitsgrad: Auf jeden Fall ist auf das Alter der Familienmitglieder zu achten. Denn kleine Kinder haben oft nur begrenzte Möglichkeiten bestimmte Sportarten oder Bewegungsformen auszuüben. Grundsätzlich sollten die gewählten Aktivitäten allen beteiligten Spaß machen. Leistungsdruck und Überanstrengungen sind zu vermeiden. Sonst wird aus dem schönen Erlebnis ganz schnell Frust und schlechte Laune.

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