ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Nicht anfassen!

Tipps rund um den Eichenprozessionsspinner

Die Haare des Eichenprozessionsspinners können bei Menschen teils ernste gesundheitliche Probleme verursachen. Foto: Simone A. Mayer/dpa-tmn FOTO: Simone A. Mayer

Dessau/Bonn. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind vielerorts inzwischen eine echte Plage. Und anders als bei vielen Schädlingen stören sich daran nicht nur Land- und Forstwirte oder Hobbygärtner. Denn die giftigen Haare der Tiere sind gefährlich für den Menschen.

Was ist der Eichenprozessionsspinner?

Ein nachtaktiver Schmetterling. Ein Problem sind vor allem seine Raupen, wie das Umweltbundesamt erklärt: Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln sie sogenannte Brennhaare, die beim Menschen gesundheitliche Probleme verursachen können. Häufig sind juckende Hautreizungen, die oft mehrere Tage bestehen bleiben, auch Reizungen der Atemwege und Augen kommen vor. In seltenen Fällen kann der Kontakt mit den Brennhaaren allergische Schocks und Symptome wie Fieber auslösen.

Wo tritt der Eichenprozessionsspinner auf?

Jahrelang gab es ihn nur in manchen Regionen, inzwischen ist er nach Angaben der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) aber bundesweit anzutreffen. Bevorzugt befallen die Raupen ältere Eichen mit viel Sonne - also vor allem solche, die zum Beispiel an Waldrändern, an Wegen oder in Siedlungen stehen. Die Raupen sammeln sich in Baumkronen, Astgabeln und am Stamm. Dort bilden sie auch sogenannte Gespinstnester, in denen sich die Raupen schließlich verpuppen.

top