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Bis der Arzt kommt

Warum die 112 nicht immer die beste Wahl ist

Hat man weniger schlimme Beschwerden, ist an Abenden, Wochenenden oder Feiertagen die Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117 die richtige Wahl. Foto: Zacharie Scheurer FOTO: Zacharie Scheurer

Berlin. Es passiert, wenn man es am wenigsten erwartet: Plötzlich hat jemand starke Bauchschmerzen, Brechdurchfall oder er bricht zusammen. Was dann?

Neben der Notrufnummer 112 für akute Notfälle gibt es auch eine weniger bekannte Nummer für nicht lebensbedrohliche Erkrankungen - die 116-117 des ärztlichen Bereitschaftsdiensts.

Damit weniger Patienten in oft überfüllte Notaufnahmen gehen, obwohl sie auch von einem Hausarzt behandelt werden könnten, hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor kurzem einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Er will die Nummern 112 und 116-117 zusammenschalten - und damit würden Mitarbeiter einer Notfallleitstelle einschätzen, ob ein Patient in die Notaufnahme muss oder nicht. Noch ist dies aber nicht so. Ein Ratgeber:

Wann muss ich die 112 oder die 116-117 anrufen und wann direkt ins Krankenhaus oder zum Hausarzt fahren?

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