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Patient als fühlendes Wesen

Was bedeutet in der Medizin ganzheitlich?

Kann ich gut mit meinem Arzt reden? Das ist wesentlich für eine ganzheitliche Versorgung. Foto: Christin KloseFOTO: Christin Klose

Berlin/Schöneck. „Wir nehmen den ganzen Menschen in den Blick“ oder „Wir arbeiten ganzheitlich“ - mit solchen Sätzen werben Heilpraktiker gern für ihre Arbeit. Das klingt verlockend. Wer will nicht als ganzer Mensch betrachtet werden, wenn ihm etwas wehtut?

„Wir nehmen den ganzen Menschen in den Blick“ oder „Wir arbeiten ganzheitlich“ - mit solchen Sätzen werben Heilpraktiker gern für ihre Arbeit. Das klingt verlockend. Wer will nicht als ganzer Mensch betrachtet werden, wenn ihm etwas wehtut?

Die Frage ist: Müssen sich Patienten tatsächlich von der Schulmedizin abwenden, um als fühlende Wesen betrachtet zu werden? Oder umgekehrt: Gibt es überhaupt eine Medizin, die nicht ganzheitlich arbeitet?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Gesundheit als einen „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“. Wenn sich die Medizin um den Erhalt oder die Wiederherstellung der Gesundheit kümmert, sollte sie also - streng genommen - immer ganzheitlich arbeiten.

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