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Legaler, billiger Rausch

Wie gefährlich ist die Partydroge Lachgas?

In Amsterdam verkauft ein Straßenhändler mit Lachgas gefüllte Luftballons. Die Ballons werden an Ort und Stelle aufgeblasen und die Kunden inhalieren auch auf der Straße. Foto: Annette Birschel FOTO: Annette Birschel

Amsterdam. Sie inhalieren es aus einem Luftballon oder saugen es aus einem Sahnespender: Für den schnellen Rausch atmen immer mehr junge Menschen in Europa Lachgas ein.

Die Droge selbst ist vergleichsweise kostengünstig. Und sie ist legal. In den Niederlanden wächst der Handel mit dem Gas, das früher bei Zahnärzten Patienten betäubt hat. Suchtexperten sind zunehmend in Sorge.

Unternehmer Mathieu Hölzken setzt auf die Welle. Er preist sein Geschäft „Falsche Luft“ als den „ersten echten Lachgas-Laden der Niederlande“ an. Es liegt in der niederländischen Grenzstadt Venray, nur einen Katzensprung von Krefeld oder Mönchengladbach. Dort verkauft der 48-Jährige einen kurzen Rausch aus dem Ballon. Das Ganze kostet fünf Euro. Hölzkens Kunden können sich auf alten Kinostühlen berauschen, dazu lacht von den Wänden ein riesiger Smiley Tränen - das Firmenlogo. Venrays Bürgermeister Hans Gilissen lacht nicht: „Wir können nicht so viel dagegen tun, nur warnen, dass es Risiken gibt.“

Zahl der Vergiftungen steigt

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