ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
„test“

Jeder fünfte Basmatireis ist „mangelhaft“

Locker und aromatisch: So muss Basmatireis sein. Am besten schnitten in einer Untersuchung der Stiftung Warentest lose verpackte Körner ab - also keine Kochbeutel oder Mikrowellenprodukte. Foto: Andrea WarneckeFOTO: Andrea Warnecke

Berlin. Guten Basmatireis zu finden, ist für Verbraucher nicht so einfach: In einer Untersuchung der Stiftung Warentest wurden von 31 Produkten jetzt nur 5 weiße, lose verpackte Reise mit der Note „gut“ bewertet.

Kein Vollkorn-, Kochbeutel- oder Mikrowellenreis habe überzeugt, heißt es in der Zeitschrift „test“ (Ausgabe 09/2018). Negativ fielen einige Produkte wegen ihres Schadstoffgehalts auf: Insgesamt vergaben die Tester deshalb 6 mal die Note „mangelhaft“.

Geschmacklich schnitt der Reis der britischen Marke Tilda am besten ab, insgesamt reichte es aber auch bei ihm nur für das Testurteil „gut“. Sensorisch „sehr gut“ ist auch der - insgesamt ebenfalls mit „gut“ bewertete - Reis von Davert. Preiswert und mit „gut“ beurteilt sind „Le Gusto“ (Aldi Süd) und „Satori“ (Netto Marken-Discount). Beim Testsieger „Golden Sun“ hat Lidl inzwischen die Sorte und Herkunft des Basmati geändert.

Der Preis liefert laut der Stiftung keinen Anhaltspunkt für die Kaufentscheidung: Auf den ersten und letzten Plätzen finden sich preiswerte ebenso wie teure Produkte, einige darunter in Bioqualität. Basmati heißt „duftend“ auf Hindi. Der langkörnige Reis wächst am Fuß des Himalaya in Indien und Pakistan und ist besonders aromatisch.

top