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Gesellig und vielfältig

Korean Barbecue bringt alle an einen Tisch

Beim Barbecue kommen verschiedene Fleischsorten auf den Grill: Typisch ist Schweinebauch. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmnFOTO: Franziska Gabbert

Köln. Es fällt nicht leicht, den Überblick zu behalten. Ruckzuck stellt die Bedienung im „Kimchi Princess“ sehr viele Schälchen vor die Gäste. Mit geübten Handgriffen schiebt sie die Tischgrills zurecht und dreht das Gas auf.

Sobald die Platte heiß genug ist, geht es los mit dem Brutzeln.

Beim koreanischen Barbecue wird hauptsächlich mariniertes Rind- und Schweinefleisch gegrillt. Geschmacklich zur Geltung kommt das Grillgut aber erst im Zusammenspiel mit dem Inhalt der vielen Schälchen.

Mut wird beim Kombinieren belohnt, sagt Young Mi Park-Snowden. Sie eröffnete das „Kimchi Princess“ in Berlin-Kreuzberg vor neun Jahren und macht vor, wie es in Korea üblich ist: In die eine Hand nimmt sie ein Salatblatt, darauf legt sie ein Sesamblatt. Das gegrillte Fleisch wird erst in geröstetes Sesamöl gedippt, dann in die Salatmulde gelegt. Jetzt folgt der Griff zu den Schälchen: Über das Rindfleisch wird eine scharfe Chili-Würzpaste gegeben. Wer mag, fügt noch mit Chili und Öl angemachten Lauch in kleinen Streifen hinzu.

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