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Trunk aus Südamerika

Mate macht wach und munter

Für Krithika do Canto, Inhaberin des Cafés Meta Mate in Berlin, darf ein frisch aufgegossener Mate am Tag nicht fehlen. Foto: Franziska GabbertFOTO: Franziska Gabbert

Berlin. In Deutschland ist Mate vor allem als koffeinhaltige Limonade oder Erfrischungsgetränk bekannt. Oder als Matetee, was eigentlich nicht der korrekten Bezeichnung entspricht. Denn Mate ist ein Aufgussgetränk aus Mateblättern, die an Sträuchern einer südamerikanischen Stechpalmenart wachsen.

„Der Begriff ist ein bisschen verwirrend“, erklärt Krithika do Canto vom Café „Meta Mate“ in Berlin-Prenzlauer Berg. „In Deutschland spricht man von Mate. Damit meint man das teeähnliche Getränk. In Südamerika, der Heimat der Yerba, nennt man aber das Gefäß, in das man die Yerba-Blätter gibt und mit Wasser aufgießt, Mate.“ Dieses Gefäß wird jedoch auch Kalebasse genannt.

Die Mate-Expertin zählt auf, was nötig ist für die klassische Zubereitung: Blätter des Yerba-Strauches, die Mate oder Kalebasse (das Gefäß) sowie eine Bombilla, ein trinkhalmähnliches Röhrchen, aus dem man den Tee heraussaugt. Dogmatisch sei das Ganze aber nicht: Ein normaler Becher tue es selbstverständlich auch. Die Eigenschaften des Tees blieben so oder so erhalten.

„Mate hat die Energie von Kaffee, die gesundheitlichen Vorteile von Tee, und das Theobromin macht so glücklich wie Schokolade“, ist do Canto überzeugt. „Mate spendet Mineralstoffe und damit Energie, hemmt den Appetit, und hat zudem eine nicht zu unterschätzende soziale Komponente. Man sitzt zusammen und erlebt ein starkes Gemeinschaftsgefühl.“

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