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Die richtige Wahl

Mit Holzkohle oder Gas durch die Grillsaison?

Der Gasgrill hat etwa nach 15 Minuten seine Betriebstemperatur erreicht. Ein weiterer Vorteil ist die Temperaturregelung. Durch mehrere Brenner kann man steuern, dass die Burger scharf angebraten und anschließend bei niedrigerer Hitze durchgegart werden. Foto: Ina Fassbender FOTO: Ina Fassbender

Dortmund. Glut, Feuer, Qualm - echtes Grillen geht nur mit Holzkohle. So denken jedenfalls einige Grillfans. Unsinn, sagen die Experten. Zumindest geschmacklich gibt es zwischen Holzkohle- und Gasgrills keinen Unterschied.

„Durch den Holzkohlerauch in der Nase meinen nur viele, dass es besser schmeckt“, sagt Rudolf Jaeger, der bereits mehrere Bücher zum Grillen geschrieben hat.

Eine Frage von Platz und Preis

Vom reinen Grillergebnis nehmen sich beide Formen nichts. Die Entscheidung für einen Gas- oder Holzkohlegrill ist deshalb eine sehr individuelle, bei der viele Faktoren eine Rolle spielen, zum Beispiel Platz: Wer nur einen kleinen Balkon hat, muss oft Rücksicht auf die Nachbarn nehmen. „Wegen der Rauchbelästigung neigen viele Städter eher zum Gasgrill“, sagt Jaeger. Bei einem großen Garten dagegen ist ein Holzkohlegrill meist kein Problem. Und für Ausflüge ist ein kleiner Grill mit Kohle oft mobiler und praktischer. Inzwischen gibt es aber auch mobile Gasgrills.

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