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„Dickmacher“ erkennen

Neuer Anlauf für eine Fünf-Farben-Ampel auf dem Joghurt

Der Entwurf einer möglichen künftigen Verpackung für Danones ACTIVIA-Joghurt mit einer fünfstufigen Farb-Skala in der rechten unteren Ecke. Foto: Alex Schelbert/Danone FOTO: Alex Schelbert

Berlin. In vielen Supermärkten sollen sie in diesem Jahr nach und nach auftauchen: kleine, farbige Aufdrucke auf manchen Joghurts und Tiefkühlkost. Die neuen Logos eröffnen die nächste Runde im Ringen um deutlichere Nährwert-Kennzeichnungen für Fertigprodukte.

Es geht um gesündere Ernährung und weniger Übergewicht nicht nur bei Kindern. Verbraucherschützer fordern dafür seit langem Farbsymbole, die auf einen Blick erkennen lassen, wie viel Zucker, Fett und Salz in Milchspeisen, Müslis oder Tiefkühlpizzen stecken. Ebenso lange wehrt die Lebensmittelbranche das scharf ab. Gibt es nun Bewegung?

Erste Produkte mit neuer Farb-Skala

Die Spannung steigt. Denn zur Zukunft solcher Kennzeichnungen soll bis zum Sommer ein Modell auf dem Tisch sein, das den Nährwertgehalt „gegebenenfalls vereinfacht visualisiert“. So haben es Union und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart. Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hat schon Vorschläge in Aussicht gestellt, macht aber auch kein Hehl aus ihrer Skepsis gegen „vereinfachte“ Kennzeichnungen mit den Ampelfarben.

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