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Flirrendes Gold auf dem Teller

So zauberhaft ist die Blütenküche

Einen besondern Effekt bewirken Gänseblümchen, die noch Knospen sind. Nach dem Servieren in die warme Suppe gestreut, gibt es nach 2 bis 3 Minuten einen richtigen Knospenknall und die Gänseblümchen gehen auf. Foto: Ursel Bühring FOTO: Ursel Bühring

Vampula. Für Tuuli und Matti Kotaja ist Ferienzeit Erntezeit. So wie andere Erdbeeren oder Kirschen pflücken, sammeln sie ihre „Rosa rugosa“ ein. Genaugenommen die Rosenblätter der Rugosa. Samtweiche, satte pinkfarbene Rosenblätter.

Aneinandergereiht würden die Pflanzen hier in Finnland , auf der nördlichsten Rosenfarm der Welt, eine rund 20 Kilometer lange Reihe ergeben. All diese Pflanzen durchforstet das Farmerpärchen nach den schönsten und kräftigsten Rosenblüten für ihre Konfitüre.

Betriebsgeheimnis

„Nach dem Pflücken werden die Blätter gewaschen und tiefgefroren“, erklären die Kotajas. Im Eisschrank warten die Blütenblätter dann auf den Winter, wo sie zu neuem Leben erweckt werden. „Die Blätter werden in kleine Stückchen geschnitten und zusammen mit einigen Spritzern Zitrone, Pektin und Johannisbeeren gekocht“, erklärt Tuuli. Ohne Konservierungsstoffe, betont sie. Der Rest: Betriebsgeheimnis.

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