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Brot bis Verdauungsschnaps

Was ist dran an diesen Mythen rund ums Essen?

Nur Vollkorn ist gesund - aber nicht jedes dunkle Brötchen mit Körnern enthält auch tatsächlich Vollkorn. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert FOTO: Klaus-Dietmar Gabbert

Bonn. Essen am Abend macht dick, Tomatenstrunk ist giftig, und nur dunkles Brot ist gesund. Mythen rund ums Essen gibt es viele - stimmen müssen sie deswegen aber noch lange nicht.

„Grund für Ernährungsmythen sind oft Unsicherheiten, zum Beispiel bei der Frage, ob man Käserinde mitessen darf“, meint Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung. Manche Legenden haben aber auch einen wahren Kern. Ein Überblick:

Dunkles Brot ist gesünder als helles Brot?

Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante die beste Wahl für die Gesundheit, sagt Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). „Lebensmittel aus Vollkorn sättigen länger und enthalten mehr Nährstoffe als Weißmehlprodukte.“ Aber: Nicht jedes dunkle oder körnige Brot oder Brötchen ist auch ein Vollkornprodukt. „Brötchen kann man auch mit Malzextrakt dunkel und mit Sonnenblumenkernen körnig machen“, sagt Silke Restemeyer.

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