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Experten streiten

Wie viel Fett gehört zu einer gesunden Ernährung?

Leinöl gehört zu den gesunden Fetten. Foto: Patrick Pleul FOTO: Patrick Pleul

Berlin. Morgens zwei Esslöffel Leinöl in den Quark und einen Esslöffel Butter in den Kaffee (ja, wirklich). Mittags „mindestens zwei bis drei“ Esslöffel extra natives Olivenöl über den Salat - und auch bei einer leichten Abendmahlzeit sollen Olivenöl, Butter oder Kokosfett nicht fehlen.

So liest sich das, wenn die aus dem Fernsehen bekannte Ärztin Anne Fleck („Die Ernährungs-Docs“ NDR) in einem aktuellen Buch empfiehlt, „gesund und fettbetont“ zu essen.

Gesund und gleichzeitig fettig? Für Gesundheits- und Figurbewusste, die bisher sparsam mit Öl und Butter umgehen, dürfte das zum Tag der gesunden Ernährung sehr ungewohnt klingen. Tatsächlich hätte man beim Befolgen von Flecks Ratschlägen mengenmäßig schnell die Orientierungswerte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zur täglichen Aufnahme von Fetten und Ölen überschritten. Diese bilden in der DGE-Orientierungshilfe „für eine gesundheitsfördernde Lebensmittelauswahl“ den kleinsten Anteil aller Lebensmittelgruppen.

Das ideale Verhältnis

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