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Holzklasse statt Luxuspötte

Bahamas per Postschiff erleben

Auf Postschiffen wie der „Bahamas Daybreak III“ können auch Passagiere mitfahren. Foto: Andreas Drouve/dpa-tmn FOTO: Andreas Drouve

Nassau. „Kühl halten“ steht auf den Eierkartons, die am Kai in der prallen Sonne braten. Autoreifen stapeln sich neben Erdnuss- und Zwiebelsäcken. Ein Kran hievt palettenweise Bierdosen an Bord. Die Abfahrt der „Bahamas Daybreak III“ verzögert sich, am Ende um eine Spielfilmlänge.

Das Zeitverständnis der Bahamer ist nicht an die Zeiger der Uhr gekoppelt. Einfach cool bleiben in der Dauerwärme. Das gilt auch für Passagiere. Sie können auf Postschiffen zu den entlegenen Out Islands mitfahren. Transportiert wird alles Erdenkliche. Obst und Käse für Tante-Emma-Läden. Blumenkübel für Resorts. Medikamente für Ärzte. Sofas für Privatleute.

Start vom Frachthafen Potter's Cay

Startpunkt ist der Frachthafen Potter's Cay in Nassau, der Hauptstadt des zersplitterten Inselstaats. Dort ist alles ganz anders als wenige Kilometer entfernt in Downtown, wo im Kreuzfahrtterminal austauschbare Riesengebirge einlaufen und Gäste zu Tausenden ausspucken.

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