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Jubiläum der Boeing 747

Die erstaunlich demokratische „Königin der Lüfte“ wird 50

Vor 50 Jahren hob sich erstmals eine Boeing 747 in die Luft. Schnell wurde die „Königin der Lüfte“ dann zum dominierenden Passagierflugzeug der Welt. Auch bei Lufthansa veränderte der Jumbo das Geschäft radikal. Foto: Boris Roessler FOTO: Boris Roessler

Frankfurt/Main. Es ist nicht besonders höflich, eine Königin mit dem Namen eines Elefanten zu belegen. Gleichwohl schien den Zeitgenossen das neue Boeing-Flugzeug mit der Typ-Bezeichnung 747 so gigantisch, dass sich der Spitzname „Jumbo“ schnell durchsetzte.

Am 9. Februar 1969 hob der viermotorige Düsenjet vom Boeing-Werksgelände erstmals ab und kreiste eine gute Stunde über dem nordamerikanischen Seattle. Es folgten Jahrzehnte, in denen das riesige Flugzeug mit dem charakteristischen Buckel die Fliegerei zwischen den Kontinenten beherrschte. Auch der Aufstieg der Deutschen Lufthansa, die gerade 100 Jahre Passagierverkehr in Deutschland feiert, ist mit der „Königin der Lüfte“ eng verbunden.

Bei den Piloten ist die Riesin äußerst beliebt. „Es ist das schönste Flugzeug der Welt, das sagen wir eigentlich alle“, sagt die Lufthansa-Kapitänin Barbara Kuhlenkamp, die mehr als 5000 Flugstunden in der Boeing verbracht hat. „Die 747 ist vor 50 Jahren konstruiert worden, und die wesentlichen Merkmale sind immer noch vorhanden. Das ist alles drei- und vierfach sicher ausgelegt, so dass man fliegen kann wie in Mutters Schoß.“

In knapp vier Jahren

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