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Für mehr Mobilität

Gemeinsame Nahverkehrs-App für deutsche Städte geplant

Das Konzept: Die Apps der Verkehrsbetriebe verknüpfen sich im Hintergrund. Dann kann etwa ein Frankfurter in seiner RMV-App ein Ticket für einen Bus in Karlsruhe kaufen oder sich eine Verbindung in Stuttgart anzeigen lassen. Foto: Arne Dedert FOTO: Arne Dedert

Berlin. Vom kommenden Jahr an können Nutzer mit derNahverkehrs-App ihrer Heimatstadt auch Tickets für Busse und Bahnenin anderen Städten kaufen. Sechs Verkehrsverbünde beginnen 2020 mitder Kooperation, nach und nach sollen weitere Städte dazukommen.

Lars Wagner vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) bestätigte einen entsprechenden Bericht der „ Frankfurter Allgemeinen Zeitung “. Den Anfang machten sechs Verbünde: die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen (Bogestra), die Dortmunder Stadtwerke (DSW21), die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in Karlsruhe, der Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen, die Verkehrsbetriebe in Stuttgart sowie der
Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), zu dem zahlreiche Landkreise und
Städte rund um Frankfurt/Main gehören.

Auch München und Leipzig sind im Gespräch, dort liefen aber laut VDV
noch die Entscheidungsprozesse. Auch die Deutsche Bahn sei
Projektpartner. Ob sie allerdings schon ab 2020 mitmache, entscheide
sich erst in den kommenden Monaten.

So funktioniert das städteübergreifende Konzept: Die Apps der
Verkehrsbetriebe verknüpfen sich im Hintergrund. Nach einem Update
kann etwa ein Frankfurter in seiner RMV-App ein Ticket für einen Bus
in Karlsruhe kaufen oder sich eine Stadtbahn-Verbindung in Stuttgart
anzeigen lassen.

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