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Bilanz der Deutschen Bahn

Jeder vierte Fernzug war 2018 zu spät

Im Jahresdurchschnitt kamen 74,9 Prozent der ICE, Intercitys und Eurocitys pünktlich and Ziel. Das ist der niedrigste Wert seit 2015. Foto: Matthias Balk FOTO: Matthias Balk

Berlin. Staus auf dem Schienennetz, Mängel bei den Fahrzeugen: Die Fahrgäste der Deutschen Bahn mussten 2018 häufiger auf unpünktliche Bahnen warten. Jeder vierte Fernzug der Deutschen Bahn ist im vergangenen Jahr verspätet gewesen.

Im Jahresdurchschnitt erreichten 74,9 Prozent der ICE, Intercitys und Eurocitys ihre Ziele pünktlich, wie die Bahn mitteilte. Damit verfehlte der Verkehrskonzern sein zu Jahresanfang angestrebtes Ziel von 82 Prozent deutlich. Dieses hatte Bahnchef Richard Lutz im Juli aufgegeben, zugleich von einer Trendwende im zweiten Halbjahr gesprochen - die aber nicht eintrat.

Auf der wichtigen Strecke Berlin-Hannover müssen Reisende ab Samstag (12. Januar) bis zum 17. Mai eine bis zu 30 Minuten längere Fahrzeit einplanen. Grund ist die Erneuerung der Signaltechnik auf der Trasse. Die ICE können dort sonst bis Tempo 250 fahren, während der Bauarbeiten sind nur 160 km/h erlaubt, erläuterte die Bahn.

Niedrigster Wert seit 2015

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