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Nobelkarossen und Muskelshirts

Mythos Marbella damals und heute

Luxusjachten liegen im Hafen von Puerto Banus. Marbella ist nach wie vor ein beliebter Ort für Prominente und Reiche. Foto: Carola Frentzen/dpa FOTO: Carola Frentzen

Marbella. Auf einem Esel kommt Alfonso Prinz zu Hohenlohe im Scheichkostüm auf die Party geritten. „Arabian Nights“ lautet das Motto der Sause im berühmten Marbella Club Hotel - und die Reichen und Schönen, darunter Filmstar Mel Ferrer im gestreiften Kaftan, sind in Scharen gekommen.

„Damals gab es jede Woche eine Themen-Party“, erinnert sich Rudolf Graf von Schönburg an die 60er und 70er, in denen der internationale Jetset an Marbella und Alfonso (1924-2003) nicht vorbeikam. Und wie ist es heute um das Städtchen bestellt?

Ein Blick zurück.

„Conde Rudi“, wie der 86-jährige Graf von Schönburg allseits liebevoll betitelt wird, begann 1957 als frischgebackener Absolvent der Hotelfachschule in Lausanne seine Laufbahn im Marbella Club und führte die 1954 eröffnete Luxusherberge seines Vetters Alfonso später jahrzehntelang als Direktor. Sein geschäftstüchtiger Cousin war viel in St. Moritz und Hollywood unterwegs und rührte fleißig die Werbetrommel für das kleine Paradies in Südspanien.

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