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Côte Vermeille

Spätsommer im katalanischen Frankreich

Blick auf den Strand und die Promenade von Collioure. Über dem Ort thront auf einer Anhöhe das Fort Saint Elme, eine Burganlage aus dem 16. Jahrhundert.FOTO: LR / Daniel Friedrich

Collioure. Schroffe Küste, kleine Felsbuchten, steile Weinhänge: Die Côte Vermeille ganz im Süden Frankreichs bietet Besuchern eine wilde und urige Schönheit – zum Baden, Wandern und Genießen.

Die kurvige Straße hoch über dem Meer lässt den Blick weit über die Landschaft schweifen. Alte Festungen thronen auf den Gipfeln der Berge, an ihren Hängen wächst der Wein, und am Horizont scheinen das blaue Meer und die immer blasser werdende Silhouette des Festlandes zu verschmelzen. Die Côte Vermeille (zu Deutsch „leuchtend rote Küste“) ist der südwestlichste Abschnitt der französischen Mittelmeerküste. Im Süden schließt die spanische Costa Brava an, im Westen erheben sich die Pyrenäenausläufer, und im Osten rauscht das Meer. Der felsige, rund 30 Kilometer lange Küstenstreifen wird immer wieder von windgeschützten Buchten unterbrochen. Hier entstanden einst eine Handvoll kleiner Fischerdörfer, die sich nach und nach in touristische Badeorte verwandelten.

Segelboote stehen in der Bucht von Collioure, dahinter das Wahrzeichen des Ortes: die Kirche Notre-Dame-des-Anges, deren Fundamente im Meer stehen.FOTO: LR / Daniel Friedrich

Collioure ist einer dieser Orte. Wegen seiner besonderen Lage siedelten sich nicht nur Fischer an. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ließen sich vom Charme des Ortes auch Maler wie Henri Matisse und Pablo Picasso inspirieren und lebten einige Zeit in dem Dorf. Mal zeigen ihre Werke – einem Postkartenmotiv gleich – den Hafen mit bunten Holzbooten, mit der Promenade und dem Wahrzeichen des Ortes: der Kirche Notre-Dame-des-Anges, deren Fundamente im Meer stehen. Und mal sind es die schmalen Altstadtgassen mit ihren roten Ziegeldächern, blauen Fensterläden und lachsfarbenen Hausfassaden.

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