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Doch mit ein bisschen schicker Architektur ist es nicht getan. „Es ist enorm wichtig, den Onlineauftritt aktuell zu haben. Aber genauso wichtig sind gute Mitarbeiter mit Ortskenntnis“, sagt Möthe. „Fast jeder ist mit dem Handy unterwegs. Man merkt, dass die Leute, die zu uns reinkommen, oft schon informiert sind. Sie wissen, dass um 14.00 Uhr die Stadtführung ist.“ Sie fragen dann eher nach Geheimtipps: Gibt's was Gutbürgerliches in der Nähe?

„Vieles ergibt sich im Gespräch“, erzählt Möthe. Mit Blick auf die vielen digitalen Infokanäle sagt sie: „Ich habe den Eindruck, viele wollen einfach mal wieder mit jemandem sprechen.“ Im Netz könne man oft nicht nachfragen. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft sei qualifiziertes Personal.

In Ravensburg hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Doch wie sieht es im Rest Deutschlands aus? Haben Tourist-Infos flächendeckend eine Zukunft? „Touristen-Informationen sind wichtig“, sagt Anne-Sophie Krause, Sprecherin beim Deutschen Tourismusverband. Sie verweist auf eine Schätzung des ADAC, nach der es in Deutschland ungefähr 3800 solche Einrichtungen gibt. Der Begriff ist nicht geschützt oder definiert. Es können große Filialen an Flughäfen und Bahnhöfen sein, aber auch Buden in kleinen Orten.

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